Weitere Öffnungen im Kultur und Bildungsbereich der Stadt Düsseldorf

Stadt Düsseldorf/ Symbolbild
Stadt Düsseldorf/ Symbolbild

Mit der neuen Coronaschutzverordnung des Landes sind weitere Öffnungen auch im Kultur und Bildungsbereich möglich. Für die Volkshochschule, Musikschule, Stadtbüchereien, Museen und das Stadtarchiv gelten nun folgende Regelungen:

Volkshochschule

Die Volkshochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf darf unter gewissen Rahmenbedingungen wieder öffnen. Mit Vorlage eines negativen PCR oder Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) können Präsenzkurse schrittweise
wieder aufgenommen werden. Die VHS erarbeitet ein Konzept, um allen Teilnehmenden und Dozierenden die größtmögliche Sicherheit und eine gute Organisation zu bieten. Die VHS wird informieren, sobald das genaue
Öffnungsdatum feststeht.

Alle Prüfungen werden wie geplant durchgeführt. Die Testpflicht gilt für Prüfungen ab dem 7. Juni. Für die Teilnehmenden und Dozierenden der Lehrgänge für staatlich anerkannte Schulabschlüsse im zweiten Bildungsweg
kann wieder durchgehend Präsenzunterricht angeboten werden.

Das Angebot von digitalen Veranstaltungen wird stetig erweitert. Alle Veranstaltungen und Informationen finden Sie tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs. Das VHS-Team ist
weiterhin per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar, die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl.

Musikschule

Die Clara-Schumann-Musikschule bietet Präsenzunterricht und digitalen Einzelunterricht an. Negative Testnachweise, die nicht älter als 48 Stunden sind, müssen erbracht werden für Präsenzunterricht ab drei Personen
neben der unterrichtenden Lehrkraft. Keine Testnachweise sind erforderlich für Kinder im Vorschulalter, für Unterricht mit bis zu zwei Personen neben der unterrichtenden Lehrkraft und für Unterricht in Schulkooperationen.

Stadtbüchereien

Die Zentralbibliothek hat seit Dienstag, 25. Mai, mit deutlich reduzierten Zugangsbeschränkungen für gleichzeitig 120 Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Stadtteilbüchereien öffnen bereits seit Mittwoch, 26. Mai, schrittweise.

Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca App, der Corona-Warn App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Medien können dort zurückgegeben und ausgeliehen werden.
Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich.

An ausgewiesenen Einzelarbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin noch nicht möglich. Derzeit gibt es bei den Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen medizinischen Mund- und Nasenschutz tragen.

Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek sind auch in diesem Schritt auf montags bis freitags von 10 Uhr bis 19 Uhr und samstags auf 10 Uhr bis 14 Uhr beschränkt. Auch Stadtteilbüchereien öffnen für Publikum. Diese erweiterten Dienstleistungen gelten im ersten Schritt nur für die Zentralbibliothek, die Stadtteilbüchereien folgen nach und nach. Die Büchereien Benrath, Bilk, Derendorf, Gerresheim und Kaiserswerth sind seit Mittwoch, 26.Mai, wieder für Publikum geöffnet. Zugang zu diesen Büchereien gibt es für eine eingeschränkte Anzahl von Kundinnen und Kunden ausschließlich durch die Registrierung mit einer Bibliothekskarte. In diesen Büchereien sind Rückgabe, Ausleihe, Anmeldung, Kontenklärung und ein kurzer Aufenthalt zur Medienauswahl möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen medizinischen Mund- und Nasenschutz tragen.

Die Büchereien Eller, Flingern, Garath, Oberkassel, Rath, Unterbach, Unterrath und Wersten bieten seit Mittwoch, 26. Mai, einen kontaktlosen Bestell- und Abholservice. Diese Büchereien ermöglichen bis auf Weiteres zu
den bekannten Öffnungszeiten die Abholung bestellter Medien sowie die Rückgabe von Medien. Auch Bücher, die vor der Schließung bestellt wurden, können jetzt abgeholt werden. Ausnahme: Die Kinderbibliothek In der Donk
bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit noch nicht frei zugänglich ist.

Mit der Öffnung der Büchereien ist das Bestellen und Vormerken von Büchern und anderen Medien nicht mehr kostenfrei. Ab sofort kostet das Bestellen und Vormerken pro Buch oder Medium 1 Euro, dafür ist der Service nicht mehr auf fünf Titel beschränkt.

Alle Fristen für ausgeliehene Medien und die Laufzeit der Bibliothekskarten
wurden auf Mittwoch, 16. Juni, verschoben.
Niemand muss also zwingend bereits an den ersten Öffnungstagen sofort die Stadtteilbüchereien aufsuchen. So können längere Wartezeiten vermieden werden. Alle
Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien unter:
www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html

Museen und Stadtarchiv

Mit der neuen Coronaschutzverordnung des Landes ist eine weitere Öffnung möglich. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern darf jedoch in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für Besucher geöffneten Fläche nicht übersteigen. Führungen bis zu 10 Personen sind bei Gewährleistung einer Rückverfolgbarkeit wieder möglich. Während des Aufenthalts im Kulturinstitut besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Aquazoo Löbbecke Museum ist noch bis einschließlich 13. Juni 2021 nur mit einem Online-Ticket unter https://www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum/ zu besuchen.

Ab Montag, 14. Juni 2021, öffnet dann auch zusätzlich die Tageskasse. Um Wartezeiten vor dem Institut im Nordpark zu vermeiden, wird die Buchung eines Online-Tickets für den Aquazoo auch über den 14. Juni hinaus empfohlen.

Das Stadtarchiv ist nach schriftlicher Anmeldung für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Da nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht, wird um eine Terminanfrage via E-Mail an
stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten.

Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Email
Print

Das könnte euch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.