Strandkorb Open Air Mönchengladbach vs. Vor deiner Tür Open Air Oberhausen – ein Vergleich

Strandkorb Open Air Mönchengladbach vs. Vor deiner Tür Open Air Oberhausen – ein Vergleich
Strandkorb Open Air Mönchengladbach vs. Vor deiner Tür Open Air Oberhausen – ein Vergleich

Der Inzi-dance-wert ist gefallen. Für NRW bedeutet dies aktuell wieder ein wenig mehr Normalität-… vor allem in Bezug auf Konzerte.

Wir haben den Season-Start genutzt, um uns in den letzten Tagen zwei Konzerte anzuschauen. Am Freitag gab sich Sido in Oberhausen die Ehre, gestern waren wir bei Max Giesinger in Mönchengladbach.

Wo hat uns die Orga mehr überzeugt? Dass beide Künstler natürlich nicht miteinander vergleichbar sind, ist klar. Und vorweg: beide (!) Shows waren mega! Doch darum soll es in diesem Bericht nicht gehen! Wir möchten uns vielmehr mit der Frage auseinandersetzen, wie es sich anfühlt, nach all den Monaten wieder zu tanzen, zu singen und LIVE zu genießen.

Die Bestuhlung

Hier setzen das Strandkorb Open Air Mönchengladbach und das Vor deiner Tür Open Air Oberhausen auf vollkommen unterschiedliche Konzepte.

Mönchengladbach hat wieder seine Strandkörbe aufgebaut. Das bedeutet: sitzen (oder vor den Körben stehen) in Zweiergrüppchen. Wir fühlten uns hier – auch dank des Abstandes zu den anderen Körben – wunderbar „hygienisch aufgehoben“.

In Oberhausen wurden Stuhlreihen aufgebaut. Ergo: man saß direkt nebeneinander. Ein wenig befremdlich, aber sicherlich auch Einstellungssache, ob genau das als „ok“ oder nicht empfunden wird. Zumindest konnte man sich sicher sein, dass der Nebenmann/ die Nebenfrau entweder getestet, geimpft oder genesen war. Am Einlass wurde hier noch ein wenig akribischer als in Mönchengladbach kontrolliert – zumindest war das UNSER Eindruck.

Die Gastro

Hier kann Mönchengladbach klar punkten. Wer in seinem Strandkorb etwas essen oder trinken möchte, kann sich seine Snacks (und verschiedene Merch-Artikel) einfach im Vorfeld über den Online Shop bestellen. Am Strandkorb angekommen, wartet alles auch schon in einer großen Kühlbox. Vor Ort kann natürlich – ebenfalls über Internet und bargeldlos – nachbestellt werden. Unsere Nachbestellung war binnen zehn Minuten da! Top!

In Oberhausen sah die Situation, zumindest am Freitag, anders aus. Das Gelände ist in drei Bereiche (A, B, C) unterteilt. Jeder Bereich hat seine eigenen Gastro-Buden. Hier heißt es: anstellen. Ich wartete 55 Minuten in der Schlange bis ich mein Bierchen in der Hand hatte. Speisen wie Pizza, Brezel und Co. gab es – zumindest an diesem Stand – dann nicht mehr. Schade.

Die Stimmung

Hier heißt es „unentschieden“. Egal, ob bei Max Giesinger oder bei Sido: man merkte, wie sehr es die Leute genossen, zu feiern!

Es wurde getanzt, gelacht und gesungen – die Mindestabstände wurden ebenfalls (auch wenn der Alkoholpegel beim Sido Konzert mitunter höher war) tatsächlich so gut es ging und abseits der erwähnten Stuhlreihen eingehalten.

Die Tatsache, dass man bei Max in Zweiergrüppchen unterwegs war (und dass es regnete wie aus Eimern) tat der guten Stimmung ebenfalls keinen Abbruch.

Fazit

Darüber, ob Konzerte dieser Art „jetzt schon wieder“ stattfinden sollten, lässt sich streiten. Am besten ist es hier sicherlich, die Entscheidung jedem/ jeder selbst zu überlassen.

Wer ein wenig Rücksicht auf andere nimmt, Abstände einhält und vielleicht nicht direkt jedem in die Arme springt, dürfte weitestgehend sicher unterwegs sein und „endlich wieder live“ genießen können. Der Rest ist dann wohl Lebensrisiko.

Und auch wenn sich Mönchengladbach und Oberhausen in einigen Punkten unterscheiden: ein Besuch lohnt sich sicherlich für viele, die Lust auf ein wenig Festivalgefühl haben.

Nächste Woche sind wir bei Bosse und den Fantas am Start. Getestet (und bald vollständig geimpft), versteht sich.

Liebst,

Conny

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