Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2021 stehen fest

Barbara Schöneberger wird den deutschen Filmpreis moderieren/ Foto: TVNOW_Stephan Pick
Barbara Schöneberger wird den deutschen Filmpreis moderieren/ Foto: TVNOW_Stephan Pick

In insgesamt 28 Kategorien wurden die Preisanwärter:innen in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport benannt. Wer von ihnen den Deutschen Fernsehpreis 2021 erhält, wird am Donnerstag, dem 16. September bei einer großen Open-Air-Show im Kölner Tanzbrunnen bekannt gegeben. In diesem Rahmen werden darüber hinaus ein Förderpreis wie auch der Ehrenpreis der Stifter vergeben.

Die von Barbara Schöneberger moderierte Preisverleihung wird am selben Abend zeitversetzt ab 20:15 Uhr bei RTL ausgestrahlt.

Die Jury des Deutschen Fernsehpreises hatte bei ihren Nominierungen den Beobachtungszeitraum vom 1. Mai 2020 bis 30. Juni 2021 zu berücksichtigen.

„Im zurückliegenden Corona-Jahr gab es eine erheblich gestiegene Programmnutzung bei allen Sendern und Plattformen. Trotz pandemiebedingter Einschränkungen in der Produktion hat die Jury in allen Genres eine große Vielfalt an Themen und Stoffen in exzellenter Umsetzung gesehen.

Eine bemerkenswerte Leistung der Kreativen, die unter den besonderen Umständen des Jahres gar nicht hoch genug zu bewerten ist“, so der Juryvorsitzende Wolf Bauer. „Die gesellschaftliche Stimmungslage spiegelt sich in einer neuen Ernsthaftigkeit, die sich auch in der Unterhaltung abbildet.

Besonders gefreut haben wir uns über den gestiegenen Anteil der Fernsehmacherinnen, die rund 40% der Nominierungen auf sich vereinen.“

„In der Unterhaltung haben in neuen wie in etablierten Formaten gesellschaftliche Themen Einzug gehalten“, so Bauer. „Hier werden Gender und Diversity ebenso behandelt wie Sexismus, Antisemitismus oder der Pflegenotstand. Das ist innovativ und verleiht der Unterhaltung neues Gewicht.“

„Im Bereich Dokumentation sehen wir einen Trend zu Langformaten und seriellem Erzählen. Dabei gehen Analysen und Beobachtungen noch mehr in die Tiefe und überzeugen durch ihre hohe aufklärerische und formale Qualität. Hier wie auch in der Fiktion nimmt True Crime einen wachsenden Stellenwert ein“, erklärt Wolf Bauer.

„In der Information überzeugen klassische Angebote mit bestem investigativem Journalismus und dem notwendigen Diskurs zur Einordnung des aktuellen Geschehens.“

„In der Fiktion waren Mehrteiler mit komplexen Geschichten, eigenständigen Bildsprachen und exquisiten Schauspieler:innen erfolgreich“, so Bauer. „Bei Drama- und Comedy-Serie wie in der gesamten Fiktion hat die Jury in diesem Jahr der Young Fiction, jungen Formaten und ihren Macher:innen, den Vorzug gegeben.

Hier prägen Improvisation und Instant-Style auch im zweiten Corona-Jahr zahlreiche Produktionen. Im Fernsehfilm sehen wir ein breites Spektrum von gesellschaftlich relevanten Themen – von Vorurteilen, die zu Kränkungen und Diskriminierung führen, bis hin zu Spannungen zwischen Wendegewinnern und -verlierern im Osten Deutschlands.“

Die Nominierungen im Einzelnen:

Fiktion

Bester Fernsehfilm: Das teilweise improvisierte Roadmovie „Für immer Sommer 90“ (ARD/Degeto/Florida Film) ist ebenso nominiert wie der Thriller „Jackpot“ (ARD/SWR/Constantin Television) und die Tragikomödie „Das Unwort“ (ZDF/Moovie), die sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzt.

Bester Mehrteiler: Hier konkurriert der True Crime-Dreiteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (ARD/NDR/Degeto/Conradfilm/Bavaria Fiction) mit der historischen Miniserie „Oktoberfest 1900“ (ARD/BR/Degeto/WDR/MDR/Zeitsprung Pictures/Violet Pictures/Amalia Film/Maya Production) und dem vierteiligen Thriller „Die Toten von Marnow“ (ARD/NDR/Degeto/Polyphon/made in munich).

Beste Drama-Serie: Vier junge Frauen und deren rauer Alltag in Berlin-Wedding stehen im Mittelpunkt von „Para – Wir sind King“ (TNT/W&B Television). Die Serie tritt gegen den sechsteiligen Thriller „Unbroken“ (ZDFneo/Network Movie) sowie die zweite Staffel der Teenager-Serie „Wir sind jetzt“ (RTLZWEI/TVNOW/Producers at Work) an.

Beste Comedy-Serie: Die Krimi-Comedyserie „KBV – Keine besonderen Vorkommnisse“ (TVNOW/Warner Bros. ITVP/eitelsonnenschein) geht mit der Dramedy „Das letzte Wort“ (Netflix/Pantaleon Films) sowie der schwarzhumorigen Webserie „Lu von Loser“ (ZDF/Alice Gruia Produktion) ins Rennen.

Personenkategorien „Fiktion“

Beste Schauspielerin: Gleich für zwei Rollen ist Lisa-Marie Koroll nominiert: Neben dem Auftritt als Hauptfigur in der Teenager-Serie „Wir sind jetzt“ (RTLZWEI/TVNOW/Producers at Work) auch für ihre Darstellung einer Magersüchtigen in „Aus Haut und Knochen“ (SAT.1/Rowboat). Weitere Nominierungen gehen an Claudia Michelsen für „Ku’damm 63“ (ZDF/UFA Fiction), Soma Pysall für „Para – Wir sind King“ (TNT/ W&B Television), Petra Schmidt-Schaller für „Die Toten von Marnow“ (ARD/NDR/Degeto/Polyphon/made in munich) sowie Aylin Tezel für „Unbroken“ (ZDFneo/Network Movie).

Bester Schauspieler: Als Hauptdarsteller von „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (ARD/NDR/Degeto/Conradfilm/Bavaria Fiction) und „Wir wären andere Menschen“ (ZDF/Akzente Film) ist Matthias Brandt einer der Preiskandidaten. Auch Sascha Alexander Geršak ist für zwei Auftritte, in „Die Toten von Marnow“ (ARD/NDR/Degeto/ Polyphon/made in munich) und „Polizeiruf 110: Der Verurteilte“ (ARD/MDR/filmpool fiction), nominiert. Dies trifft zudem auf Charly Hübner zu, der in „Für immer Sommer 90“ (ARD/Degeto/Florida Film) und „Hausen“ (Sky/Lago Film) Hauptrollen spielte. Ebenfalls auf der Vorschlagsliste stehen Bjarne Mädel für „Sörensen hat Angst“ (ARD/NDR/Claussen+Putz) und Mišel Matičević für „Oktoberfest 1900“ (ARD/BR/Degeto/WDR/MDR/Zeitsprung Pictures/Violet Pictures/Amalia Film/Maya Production).

Beste Regie Fiktion: Eine weitere Nominierung für die Serie „Para – Wir sind King“ (TNT/W&B Television) geht an Regisseur Özgür Yildirim. Ebenfalls in der Auswahl vertreten ist Emily Atef für den Thriller „Jackpot“ (ARD/SWR/Constantin Television) sowie Randa Chahoud und Soleen Yusef, die die historische Serie „Deutschland 89“ (Amazon/UFA Fiction/Big Window) in Szene setzten.

Bestes Buch Fiktion: Als Autorin der Mystery-Serie „Dark“ (Netflix/Wiedemann & Berg/Dark Series) ist Jantje Friese für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Sie konkurriert in dieser Kategorie mit Leo Khasin für „Das Unwort“ (ZDF/Moovie) sowie Stefan Kolditz für „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (ARD/NDR/Degeto/ Conradfilm/Bavaria Fiction).

Beste Kamera Fiktion: Auch Matthias Bolliger erhält eine Nominierung für seine Arbeit an „Para – Wir sind King“ (TNT/W&B Television). Ebenso gibt es in dieser Kategorie weitere Nennungen für „Oktoberfest 1900“ (ARD/BR/Degeto/WDR/MDR/Zeitsprung Pictures/Violet Pictures/Amalia Film/Maya Production) mit Kameramann Felix Cramer sowie für „Unbroken“ (ZDFneo/Network Movie) mit Kamerafrau Leah Striker.

Bester Schnitt Fiktion: Für ihre Arbeit an „Deutschland 89“ (Amazon/UFA Fiction/Big Window) sind die Editoren Matthias AlbrechtRobert Stuprich und Yvonne Tetzlaff nominiert. Ebenfalls auf der Vorschlagsliste in dieser Kategorie stehen Christoph Cepok, Rainer Nigrelli und David Wieching für die Netflix/btf-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast) sowie Lars Jordan und Sebastian Thümler für „Para – Wir sind King“ (TNT/W&B Television).

Beste Musik Fiktion: Die Musik zu zwei historischen Mehrteilern ist in der Auswahl vertreten. Karim Sebastian Elias ist mit „Ku’damm 63“ (ZDF/UFA Fiction) einer der Preiskandidaten neben Michael Klaukien für „Oktoberfest 1900“ (ARD/BR/Degeto/WDR/MDR/Zeitsprung Pictures/Violet Pictures/Amalia Film/Maya Production). Eine weitere Nominierung geht an Max Filges und Christoph Schauer für „Sløborn“ (ZDF/Syrreal Entertainment/ZDF Enterprises/Tobis Film/ Nordisk Film).

Beste Ausstattung Fiktion: Für das Bierbrauer-Drama „Oktoberfest 1900“ (ARD/BR/Degeto/WDR/MDR/Zeitsprung Pictures/Violet Pictures/Amalia Film/Maya Production) sind Benedikt Herforth und Astrid Poeschke (Szenenbild) ebenso nominiert wie Kostümbildnerin Michaela Hořejší-Horáčková sowie Jeanette Latzelsberger, Jana Lindner und Julia Rinkl (Maske). Eine weitere Nennung erhält Maskenbildnerin Latzelsberger neben Gregor Eckstein (Maske), Oliver Hoese (Szenenbild) und Maria Schicker (Kostüm) für „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (ARD/NDR/Degeto/ Conradfilm/Bavaria Fiction). Zudem ist Kostümbildnerin Schicker auch mit Axel Nocker (Szenenbild) für „Ku’damm 63“ (ZDF/UFA Fiction) nominiert.

Unterhaltung

Beste Unterhaltung Show: Das Wissenschafts-Quiz „Die große Terra X-Show“ (ZDF/Gruppe 5/Riverside Entertainment) ist in dieser Kategorie ebenso nominiert wie die Kennenlern-Show „Take Me Out“ (RTL/UFA Show & Factual) und das neue Ratespiel-Format „Wer stiehlt mir die Show?“ (ProSieben/Florida Entertainment).

Beste Comedy/Late Night: Drei öffentlich-rechtliche Produktionen konkurrieren in dieser Kategorie um den Deutschen Fernsehpreis. Neben „Die Carolin Kebekus Show“ (ARD/WDR/btf/UnterhaltungsFlotte TV) sind auch die „Freitagnacht Jews“ (WDR/Turbokultur) mit Gastgeber Daniel Donskoy sowie das „ZDF Magazin Royale“ (ZDF/Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld) von und mit Jan Böhmermann nominiert.

Bestes Factual Entertainment: Das Generationenprojekt „Altes Haus sucht Mitbewohner“ (Banijay Productions) bringt VOX eine von zwei Nennungen in dieser Kategorie ein. Zudem ist der Sender für „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ (Seapoint Productions) nominiert. „Unvergesslich – Unser Chor für Menschen mit Demenz“ (ZDF/Tower Productions) komplettiert die Auswahl.

Beste Unterhaltung Reality: Drei Datingshows unterschiedlicher Ausprägung stehen auf der Vorschlagsliste. Neben „5 Senses for Love – Heirate dein Blind Date“ (SAT.1/Redseven Entertainment) sind auch das „First Dates Hotel“ (VOX/Warner Bros. International Television Production) in mediterraner Urlaubsatmosphäre sowie die lesbische Variante des im Vorjahr nominierten „Prince Charming“, „Princess Charming“ (TVNOW/VOX/Seapoint Productions), Preiskandidaten.

Personenkategorien „Unterhaltung“

Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung: Für seine letzte Staffel als Moderator der Datingshow „Take Me Out“ (RTL/UFA Show & Factual) ist Comedian Ralf Schmitz nominiert. Zu ihm gesellen sich Andrea Kiewel für den „ZDF-Fernsehgarten“ sowie Daniel Hartwich, der zum dritten Mal in Folge für „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions) auf der Vorschlagsliste steht.  

Beste Regie Unterhaltung: Seine Arbeit bei „Catch! Die Deutsche Meisterschaft im Fangen“ (SAT.1/LuckyPics/Brainpool) bringt Regisseur Frank Lieberich eine Nennung ein. Ebenfalls ins Rennen um den Deutschen Fernsehpreis gehen seine Kolleg:innen Johannes Spiecker für „Joko & Klaas gegen ProSieben“ (ProSieben/Florida Entertainment) und Nadja Zonsarowa für den „ZDF-Fernsehgarten“.

Bestes Buch Unterhaltung: Für das „ZDF Magazin Royale“ (ZDF/Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld) sind Jan Böhmermann, Markus Hennig und Hanna Herbst nominiert. Weitere Nennungen in dieser Kategorie gehen an Sebastian Pufpaff für „Noch nicht Schicht“ (3sat/ZDF/Agentur ZweiR) sowie Christina Schlag, Raphael Selter und Schlecky Silberstein für „Browser Ballett“ (ARD/RBB/NDR/HR/Steinberger Silberstein).

Beste Ausstattung Unterhaltung: Kostümbildnerin Katia Convents steht für ihre Arbeit bei „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions) auf der Liste der Preiskandidat:innen. Ebenfalls nominiert sind Remigius Roskosch (Setdesign) für den Look der „Freitagnacht Jews“ (WDR/Turbokultur) sowie Setdesigner Michael König und Szenenbildnerin Kaja Manenbach für „ZDF Magazin Royale“ (ZDF/Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld).

Information

Beste Information: Die Talkshow „Markus Lanz“ (ZDF/Mhoch2 TV/Fernsehmacher) ist in dieser Kategorie ebenso nominiert wie zwei klassische Politmagazine. „Frontal“ (ZDF) sowie „Panorama“ (ARD/NDR), das in diesem Jahr sein 60. Jubiläum feiern konnte.

Bestes Infotainment: Gleich zwei Beiträge, für die sich Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf in ihrer ProSieben-Show Sendezeit erspielt hatten, sind in dieser Kategorie nominiert. „Joko & Klaas 15 Minuten: Männerwelten“ gehört ebenso zu den Preisanwärtern wie „Joko & Klaas – Live: Pflege ist #NichtSelbstverständlich“ (beide ProSieben/Florida Entertainment). Eine weitere Nennung entfällt auf das „RTL Spezial – Angriff auf unsere Kinder und was WIR dagegen machen können!“ (RTL/RTL News).

Beste Dokumentation/Reportage: Unter Beteiligung von Amazon entstand die Dokumentation „Schwarze Adler“ (Amazon/ZDF/Broadview TV) über schwarze Fußball-Nationalspieler:innen, die nun für den Deutschen Fernsehpreis nominiert ist. Weitere Preisanwärter sind „Erlebnis Erde: Rentiere auf dünnem Eis“ (ARD/MDR/Arte/Altayfilm), „Hallo, Diktator – Orbán, die EU und die Rechtsstaatlichkeit“ (Arte/ZDF/Broadview TV), „Wirecard – Die Milliarden-Lüge“ (Sky/ARD/RBB/Sperl Film) sowie das „ProSieben Spezial: Rechts. Deutsch. Radikal“ (ProSieben/PQPP2) von und mit Thilo Mischke.

Beste Doku-Serie: Die True-Crime-Serie „Höllental“ (ZDF/Kundschafter Filmproduktion) zeichnet den Mordfall Peggy Knobloch nach. Der Sechsteiler ist in dieser Kategorie ebenso nominiert wie „Charité intensiv – Station 43“ (RBB/ARD-Mediathek/Docdays Productions) sowie die Netflix-Serie „Rohwedder – Einigkeit und Mord und Freiheit“ (Gebrüder Beetz Filmproduktion).

Personenkategorien „Information“

Beste Moderation Einzelleistung Information: Für die Reihe „ZDFzoom: Am Puls Deutschlands“ widmete sich Jochen Breyer u.a. den Themen „#5JahreWirSchaffenDas“ und „Der Querdenker-Effekt“. Dafür ist er in dieser Kategorie ebenso nominiert wie Anja Reschke für ihre Moderation des Politmagazins „Panorama“ (ARD/NDR). Isabel Schayani wurde für die Moderation des „Weltspiegel“ (ARD/WDR) und ihre Live-Schalte aus dem Flüchtlingslager Moria bei „Anne Will“ (ARD/NDR) in die Auswahl aufgenommen.

Beste Kamera Information/Dokumentation: Kameramann Alexander Gheorghiu ist mit seiner Arbeit an der True-Crime-Serie „Höllental“ (ZDF/Kundschafter Filmproduktion) ein Preisanwärter in dieser Kategorie. Ebenfalls nominiert sind seine Kolleg:innen Eva Gühne für „Stern Crime: Der Alptraummann“ (TVNOW/VOX/99pro media) und Jonas Heldt für „Ab 18! – Seda baut Autos“ (ZDF/3sat/Motel Film).

Bester Schnitt Information/Dokumentation: Eine weitere Nominierung für die Dokumentation „Schwarze Adler“ (Amazon/ZDF/Broadview TV) geht an Cutter André Hammesfahr. Seine Konkurrent:innen in dieser Kategorie sind David HolfelderJakob Kastner und Stefanie Reichel für „Welt auf Abstand – Reise durch ein besonderes Jahr“ (ZDF/Arte/Spiegel TV) sowie Philip Drangmeister und Xenia Kalinitchenko für „Stern Crime: Der Alptraummann“ (TVNOW/VOX/99pro media).

Sport

Beste Sportsendung: Die ausführliche Berichterstattung über die um ein Jahr verschobene Fußball-Europameisterschaft, die UEFA EURO 2020, findet in zwei Nominierungen ihren Niederschlag. Das ZDF steht mit seinen „sportstudio live“-Sendungen ebenso auf der Kandidatenliste wie Magenta TV (Telekom Deutschland/thinXpool TV/Plazamedia/NEP Germany), das alle EM-Spiele live übertrug. Eine weitere Nennung geht an das ZDF für die Berichterstattung zur Segelregatta Vendée Globe, bei der der Deutsche Boris Herrmann eine Spitzenplatzierung erreichte.

Zur Statistik:

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendergruppen führt das ZDF mit 13 Nennungen, gefolgt von der ARD mit zehn Nennungen, sowie der Mediengruppe RTL mit acht und ProSiebenSat.1 mit fünf Nennungen. Zwei Nennungen gehen an Netflix, sowie je eine Nominierung an Amazon Prime, Magenta TV, Sky und TNT Serie.

Inklusive der Personenkategorien lautet die Verteilung: 34 Nennungen für das ZDF, 26 für die ARD, 14 für die Mediengruppe RTL, acht für ProSiebenSat.1, fünf für TNT Serie, je vier für Netflix und Amazon Prime, zwei für Sky und eine für Magenta TV.

Im Vergleich der nominierten Produktionen führen in der Fiktion der Mehrteiler „Oktoberfest 1900“ (ARD) und die Serie „Para – Wir sind King“ (TNT) mit je fünf Nominierungen. Auf vier Nennungen kommt der Mehrteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (ARD). In der Unterhaltung erhält das „ZDF Magazin Royale“ drei Nominierungen. Jeweils zweimal sind „Freitagnacht Jews“ (WDR), „Let’s Dance“ (RTL), „ZDF-Fernsehgarten“ und „Take Me Out“ (RTL) nominiert. In der Information erhalten „Panorama“ (ARD) und die Dokumentation „Schwarze Adler“ (Amazon Prime/ZDF) je zwei Nominierungen.

Im Gender-Vergleich über alle Kategorien gehen insgesamt rund 40% (Vorjahr 36%) der Nominierungen an Frauen.

Der Jury des Deutschen Fernsehpreises 2021

Der Jury des Deutschen Fernsehpreises 2021 gehören Fernsehschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer (Produzent) und seiner Stellvertreterin Iris Bettray (Produzentin und Geschäftsführerin, sagamedia Film- und Fernsehproduktion) sind dies: die Regisseurin Viviane Andereggen, der Autor und Moderator Micky Beisenherz, der Journalist und Moderator Daniel Bröckerhoff, die Produzentin Nanni Erben (Geschäftsführerin MadeFor Film), die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der stellvertretende WDR-Chefredakteur Dr. Udo GrätzBeate Höbermann (Abteilungsleiterin Zentrale Aufgaben, Hauptabteilung Programmplanung, ZDF), Malte Kruber (Head of Producers, RTL), der Autor Alexander Lindh, DWDL-Chefredakteur Thomas LückerathStephanie McClain (Executive Producer Entertainment, SAT.1) sowie Moderatorin und Autorin Shary Reeves. Die Betreuung der Juryarbeit liegt beim Ständigen Sekretariat unter der Leitung von Petra Müller in Köln. Produziert wird „Der Deutsche Fernsehpreis 2021“ von der Riverside Entertainment.

Der Kreis der Stifter

Der Kreis der Stifter setzt sich aus den Geschäftsführern bzw. Intendanten der beteiligten Programmanbieter zusammen. Es sind dies: Stephan Schäfer (Geschäftsführer Inhalte & Marken MG RTL) als Vorsitzender 2021, der ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, ProSieben- & SAT.1-Senderchef Daniel Rosemann, WDR-Intendant Tom Buhrow für die ARD sowie Michael Schuld, TV-Chef der Telekom Deutschland GmbH. Träger des Preises ist die Deutsche Fernsehpreis GmbH unter der Geschäftsführung von Dirk Jander (WDR). Den Beirat unter dem Vorsitz von Jan Peter Lacher (Chief Planning & Cooperations Officer, MG RTL) bilden die stellv. ZDF-Programmdirektorin Heike HempelMark Land (Senior Vice President Programm SAT.1), WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn sowie Arnim Butzen (Vice President Commercial Management TV & Entertainment, Telekom Deutschland).

Quelle: Deutscher Fernsehpreis
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