Zugegeben: In der Vorweihnachtszeit fällt es manchmal schwer, die gewohnten Ernährungsgewohnheiten beizubehalten. Schließlich locken überall süße und herzhafte Leckereien, die für viele fest zum Advent gehören. Wer sich gesund ernähren möchte, muss deshalb allerdings nicht auf Plätzchen, Lebkuchen und Co. zu verzichten. Auch im Dezember ist es möglich, den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten.
Wintergemüse: Diese Leckereien sind aktuell besonders beliebt
Auch im Winter gibt es jede Menge Gemüse, aus dem ihr leckere Gerichte zaubern könnt. Jetzt haben Rosenkohl (ja, hier scheiden sich die Geister), Wirsing, Grünkohl, Pastinaken und Rote Bete Saison. Viele dieser Köstlichkeiten bekommt ihr auf dem Wochenmarkt oder bei landwirtschaftlichen Betrieben in eurer Nähe. Wer Wert auf eine regionale Herkunft legt, kann seine Zutaten wahlweise auch direkt vom Hof einkaufen. So könnt ihr oft auch ganz einfach in Erfahrung bringen, wo und wie die Lebensmittel angebaut wurden.
Auch praktisch: Für ein leckeres Wintergericht braucht ihr übrigens nicht unbedingt ein aufwendiges Rezept. Rosenkohl lässt sich beispielsweise mit Kartoffeln, etwas Olivenöl und Gewürzen im Ofen rösten. Kurz vor Ende der Garzeit platziert ihr etwas Feta darüber (gibt’s auch in vegan!). Auch Pastinaken eignen sich hervorragend für die kalte Jahreszeit. Zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüsebrühe entsteht daraus eine cremige Suppe, die an kalten Tagen besonders gut schmeckt.
Plätzchen, Bratäpfel und Co.: Selbst gemacht schmeckt oft besser
Kreative Weihnachtsplätzchen gehören für viele Menschen zum Advent wie der geschmückte Tannenbaum zum Heiligabend. Wer selbst backt, entscheidet natürlich auch, welche Zutaten im Teig landen. Bei manchen Rezepten ist es sogar möglich, die Zuckermenge etwas zu reduzieren, ohne dass die Plätzchen gleich ihren typischen Geschmack verlieren. (Am besten ausprobieren. Klapp manchmal mehr, manchmal weniger gut.)
Eine leckere Alternative zu klassischen Weihnachtskeksen sind Bratäpfel. Entfernt das Kerngehäuse eines Apfels und füllt ihn mit gehackten Nüssen, etwas Zimt und (nach Geschmack) ein paar Rosinen. Anschließend kommt das Ganze in den Backofen, bis das Fruchtfleisch weich ist.
Weihnachtsmarkt: Hier gibt es nicht nur Bratwurst und Reibekuchen!
Keine Frage: Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört für viele zur Adventszeit dazu. Wer sich dort etwas zu essen gönnen möchte, stößt in vielen Städten auf eine größere Auswahl als gedacht. Egal, ob die Wahl am Ende auf eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark, gebratene Champignons oder heiße Maronen fällt: Es gibt eben Gerichte (oder zumindest Snacks), die das Gefühl der „most wonderful time of the year“ perfekt machen.
Wer möglichst bewusst durch die Adventszeit kommen möchte, sollte sich aber auch mit dem Getränkeangebot vor Ort auseinandersetzen. Glühwein und Kinderpunsch enthalten zum Beispiel häufig reichlich Zucker. Ein ungesüßter Früchtetee mit Zimt und Orangenscheiben ist hier dann die bessere Wahl.
Wenig Zeit zum Kochen? Diese Gerichte passen auch zu stressigen Adventstagen
Gerade im Dezember bleibt zwischen den vielen Terminen manchmal wenig Zeit zum Kochen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht trotzdem möglich wäre, auch an stressigen Tagen leckere und ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten.
Eine Kartoffel-Gemüse-Pfanne ist schnell gemacht,… besonders wenn ihr bereits gekochte Kartoffeln vom Vortag nutzt. Und auch von Vollkornbrot mit Hummus, Gurken und Paprika wird man definitiv satt.
Zusatztipp: Wer ohnehin eine Suppe kocht, sollte überlegen, direkt die doppelte Menge zuzubereiten. Am nächsten Tag wärmt ihr das Ganze nur noch auf und habt so etwas mehr Zeit für die schönen Seiten der Vorweihnachtszeit.
Weitere Rezeptideen für die Adventszeit findet ihr schon bald in den Stories auf unserer Insta-Seite.
Liebst,
Conny


