„Cinderella“ wird feministisch

Cinderella/ Foto: Amazon Studios
Cinderella/ Amazon Studios

… genau das kommt aber offenbar nicht bei allen gut an. Von „Das ist mir zu viel Musik!“ über „Hoffentlich schauen das keine Kinder und denken, das sei das echte Märchen!“ habe ich in den letzten Tagen vieles gelesen.

Und immer wieder wollte ich entgegnen: Eigentlich weiß ich nicht, was ihr habt! Okay, von unserem dreiköpfigen TV-Kino-Team war ich die Einzige, der der Film gefallen hat. Unser männlicher Zuschauer (ja, er hat den kompletten Film durchgehalten!) zuckte schon zusammen, als er sah, dass der Prinz zum Flügel ging. „F****, der singt gleich wieder!“.

Doch im Ernst: wenn es jemandem gelungen ist, eines der klassischsten Märchen ins Hier und Jetzt zu holen, dann „Cinderella“.

Ein interessanter Twist – Cinderella braucht den Prinzen nicht

Eigentlich ist alles wie immer: eine böse Stiefmutter (, die am Ende doch nicht so böse ist und Jennifer Lopez singt) , zwei böse Stiefschwestern und eine hübsche Cinderella, die auf einem Ball ihren Prinzen kennenlernt.

Dieser will sie – wer hätte es gedacht – heiraten. Aber sie entscheidet sich gegen ihn, weil sie frei sein, ein Business gründen möchte. Weltoffen, wie die „Königs“ nun mal sind, willigt dieser nach ein paar Songs ein und auch der König himself, gespielt von Pierce Brosnan, findet es aufeinmal okay, dass seine Tochter – ihres Zeichens Umweltaktivistin – den Thron besteigt.

Fazit

Die neue Version von Cinderella ist vielleicht nichts für Brachialromantiker, aber sicherlich etwas für alle, die Lust auf eines der bekanntesten Märchen der Welt haben. Und solange Ex-James Bond Brosnan nur schauspielert und gut aussieht und nicht singt, ist doch eigentlich alles in bester Ordnung, oder nicht?

Schlussendlich muss ich aber auch zugeben, dass ich mit „Cruella“ dann doch etwas mehr anfangen konnte. Dazu aber mehr in einem anderen Post.

Liebst,

Conny

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