Wir waren die Tage auf der Internationalen Grüne Woche in Berlin unterwegs. Wer schon einmal dort war, weiß: Ein kurzer Rundgang reicht nicht. Dafür ist das Gelände zu groß, das Angebot zu vielfältig… und die Versuchung an jeder Ecke zu präsent.
Ohne Plan, aber mit Hunger
Unser Tag begann ziemlich klassisch: einfach mal loslaufen. Schon nach wenigen Minuten duftete es nach frischen Brötchen und süßem Gebäck aus der Schaubäckerei. Dazu ein Mate-Kaffee aus Mecklenburg-Vorpommern – eine willkommene Abwechslung zum Standard-Filterkaffee.
Spätestens zur Mittagszeit zog es uns in die Markthalle. Hier reiht sich ein Stand an den nächsten: Corndogs, Langos, Fischbrötchen, Eisbein. Wir haben – wie sich viele von euch wahrscheinlich schon gedacht haben – nicht alles mitgenommen, sondern immer wieder an den veganen Ständen Halt gemacht – neugierig, was es Neues gibt und wie kreativ pflanzliche Küche auf der Messe umgesetzt wird.
Pflanzlich, kreativ, überraschend
Gerade die besagten veganen Angebote haben uns positiv überrascht. Von herzhaft bis süß war alles dabei, oft regional gedacht und handwerklich gemacht. Es waren genau diese Stände, an denen man länger stehen blieb, nachfragte und mit den Leuten hinterm Tresen ins Gespräch kam.
Spargeleis und Jubiläumskaffee
Zwischendurch stolperten wir über Dinge, die man nicht sucht, aber trotzdem probiert. Spargeleis aus Brandenburg zum Beispiel. Skepsis inklusive, Überraschung danach. Ähnlich beim Jubiläums-Kaffee der Grünen Woche in Halle 10.2 – ein guter Stopp, bevor es weiterging.
Abends wurde es nochmal herzhafter: Raclette-Käse aus der Schweiz und zum Abschluss Früchte mit flüssiger Schokolade. Viel mehr Planung braucht ein Messetag eigentlich nicht.


