Macht euch bereit: Vom 15. bis 19. April startet die c/o pop in die neue Festivalsaison – und bleibt sich treu. Heißt: ein wilder Ritt durch Pop, Diskurs, Clubkultur und alles dazwischen. Über 20 Jahre nach ihrer Gründung ist die c/o pop immer noch das Zuhause für aufregende nationale und regionale Acts – und für ein Experience-Programm, das locker mit jedem Kulturfestival mithalten kann.
Los geht’s im ehrwürdigen Schauspiel Köln mit niemand Geringerer als Fuffifufzich. Synthpop trifft Rap trifft 90s-Vibes, dazu eine Prise deutsch-englische Wortspiel-Eskalation. Zwei exklusive Shows am Mittwoch, weil eine offenbar nicht reicht.
Von Pech, Power und Pop-Attitüde
Am Donnerstag übernimmt Levin Liam das Zepter und präsentiert sein neues Album „Pech“ erstmals live in Köln. Ebenfalls am Start: Paula Engels aus Düsseldorf, die mit ihrem Debütalbum bereits jetzt als eine der spannendsten Stimmen im deutschsprachigen Pop gilt.
Mit ordentlich Buzz reist panicbaby an – dritte Single draußen, direkt US-Spotify-Top-50, erste Köln-Show überhaupt. Aus Österreich stoßen lovehead und Jo The Man The Music dazu.
Freitag wird’s intensiv: Aaron, bekannt für seinen lässigen Genremix und als Drummer von Zartmann, gibt sich die Ehre. Headlinerin des Tages ist Ebow, die mit ihren Texten über Queerfeminismus, Identität und Rassismus seit Jahren klare Kante zeigt.
Außerdem im Line-up: die britische Indie-Rockerin Chloe Slater, Produzentin Nalan, Austropop-Hoffnung Laurenz Nikolaus, Punk-Export Anda Morts und Indie-Rap-Newcomer yung pepp.
Lokale Love und große Jubiläen
Der Samstag gehört auch den Local Heroes. OG LU und Lara Hulo bringen starke Live-Energie, während Philine Sonny mit Indie-Rock-Attitüde überzeugt. LGoony spielt sein erstes Konzert 2026 – wer das verpasst, ist selbst schuld.
In Clubs, einer Sparkassen-Filiale und sogar in der KVB-Bahn tauchen Acts wie Hänsel, Shelly Coral, Crimson Bloom oder GbR auf. Und dann wäre da noch ein kleines Eurodance-Jubiläum: 30 Jahre „Coco Jamboo“. Gefeiert wird mit LayZee, ehemaliges Mitglied von Mr. President. Ohrwurm-Flashback garantiert.
Experience: Von Live-Dating bis Dixiklo-Beichte
Wer denkt, es geht nur um Konzerte, war noch nie hier. Im Experience-Programm wird’s gewohnt schräg bis inspirierend. timurs.time bringt seine Solo-Show „Timur – Unfaggottable“ auf die Bühne. Carolin Worbs und Miguel Robitzky zeichnen „too many tabs“ live auf.
In Kooperation mit lit.COLOGNE POP lesen Gesina Demes und Annika Prigge aus „Zum ersten Mal“. Das Whoriental Festival kuratiert einen ganzen Abend zwischen Cabaret, Ballroom und Party.
Reality-Vibes gibt’s bei der Live-Datingshow „Date on Stage“, moderiert von Stella Stegmann. Dazu: Pilzaddicted performt erstmals live, ein Bridgerton-Tanzworkshop bringt Regency-Drama nach Köln, ein queerer Pfarrer lädt zum Late Night Prayer, und eine Pole Dance Laser Show setzt dem Ganzen die Neonkrone auf.
Natürlich öffnen auch der Festivalbeichtstuhl im Dixiklo und das „Amt für offizielle Angelegenheiten“ wieder ihre Tore. Durch das Programm führt Frau Gretel als Festival-MC – Überraschungsacts inklusive.
Tickets und Ausblick
Limitierte 3-Tages-Tickets (Do–Sa) sind bereits erhältlich, Tagestickets ebenfalls. Und am Sonntag, 19. April, gilt: Eintritt frei – das Festival lädt zum großen Free-Programm für alle.
Die nächsten Announcements zur Convention folgen in Kürze. Köln hat also mal wieder allen Grund, sich den April rot im Kalender anzustreichen.


