Pop-Superstar Harry Styles bleibt in Deutschland eine feste Chart-Bank. Zusammengerechnet stand der Brite inzwischen mehr als 500 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts, die von GfK Entertainment ermittelt werden. Nach seinem Nummer-eins-Smash „As It Was“ und dem Chart-Topper-Album „Harry’s House“ (beide 2022) landet Styles jetzt den dritten Spitzenplatz: Seine neue Platte „Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“ schießt direkt auf Platz eins. Und nicht nur das – das Werk legt hierzulande die stärkste Startwoche seit fünf Monaten hin und ist außerdem das meistgestreamte Album am Veröffentlichungstag seit vergangenem Oktober.
Auch dahinter wird’s spannend: Die Crossover-Veteranen H-Blockx melden sich nach 14 Jahren Studio-Pause zurück. Ihr Album „Fillin_The_Blank“ katapultiert die Band direkt auf Rang drei – so hoch standen sie in Deutschland noch nie.
Währenddessen feiern zwei deutsche Schwergewichte ein Comeback in den Top 5: Sarah Connor kehrt mit einer erweiterten Edition von „Freigeistin“ auf Platz zwei zurück, und Schlager-Legende Roland Kaiser sprintet mit der erweiterten Version von „Marathon“ wieder auf Rang fünf. Ebenfalls neu in den Top 10: YouTuber- und Sängerstar Kayef mit „Lieder für dich“ (4), Morrissey mit „Make-up Is A Lie“ (9), die Ska-Punk-Truppe Rantanplan mit „Geschwedet“ (7) sowie das Pop-Duo HE/RO mit „Vier Augen“ (8).
Auch in den Single-Charts sorgt Harry Styles für ordentlich Wirbel: Gleich acht Songs aus seinem neuen Album mischen die Liste auf – darunter „American Girls“ (neu auf Platz sechs) und „Aperture“, das von 46 auf 20 springt.
Die größte Überraschung der Woche liefern jedoch die Rapper Lacazette und Jazeek: Mit „CDY“ landen sie direkt auf Platz eins. Für Lacazette ist es der erste Nummer-eins-Hit, für Jazeek bereits der zweite nach „Akon“. Komplettiert wird das Podium von Zara Larsson mit „Lush Life“ auf Platz zwei und Taylor Swift mit „The Fate Of Ophelia“ auf Rang drei.
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie bilden rund 90 Prozent aller Musikverkäufe in Deutschland ab und gelten als wichtigstes Erfolgsbarometer für Branche, Medien und Fans. Grundlage sind die Verkaufs- und Nutzungsdaten von etwa 2.600 Händlern und Plattformen – vom klassischen Plattenladen über Online-Shops und Download-Portale bis hin zu den großen Streaming-Diensten.


