Noah Kahan stürmt an die Spitze – Michael Jackson dominiert mit sieben Alben die Charts

von | Mai 4, 2026

Noah Kahan || © Aysia Marotta

Noah Kahan || © Aysia Marotta

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In seinen gefühlvollen Folk-Pop-Stücken spricht Noah Kahan offen über persönliche Ängste, ohne dabei den Humor außen vor zu lassen. Genau diese ehrliche Mischung trifft den Nerv des Publikums: 2024 gelang ihm hierzulande mit dem Song Stick Season (Platz 44) und dem gleichnamigen Album (Platz 35) der Durchbruch. Dass sein neues Werk „The Great Divide“ nun sogar Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts erreicht, kann man durchaus als Überraschung werten. Damit lässt der US-Künstler sogar große Namen hinter sich, etwa die Foo Fighters („Your Favorite Toy“, Platz zwei) und BTS („Arirang“, Platz drei).

Knapp acht Monate nach dem Tod ihres Frontmanns nehmen At The Gates auf emotionale Weise Abschied von Tomas Lindberg. Auf „The Ghost Of A Future Dead“ ist seine Stimme ein letztes Mal zu hören. Die Band steigt direkt auf Platz acht ein und teilt sich die Top 10 mit Levin Liam („Pech“, Platz fünf) sowie Schlagerstar DJ Ötzi („Öha“, Platz zehn).

Für neuen Schwung sorgt auch das Biopic „Michael“, das einen regelrechten Boom rund um die Musik von Michael Jackson ausgelöst hat. Der Soundtrack steigt auf Platz sechs ein, während der „King of Pop“ posthum gleich sechs weitere Alben in den Top 100 platziert – darunter Klassiker wie Thriller (Platz neun) und Bad (Platz 25). Auch in den Single-Charts ist er mehrfach vertreten, etwa mit Billie Jean, Beat It, „They Don’t Care About Us“ und „Dirty Diana“.

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An der Spitze der Single-Charts behaupten sich weiterhin Justin Bieber und Nicki Minaj mit „Beauty And A Beat“. Dahinter folgen Tame Impala („Dracula“) und Zara Larsson („Lush Life“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverband Musikindustrie erstellt. Sie bilden rund 90 Prozent des Musikmarktes ab und gelten als wichtigste Kennzahl für den Erfolg von Künstlern. Grundlage sind Verkaufs- und Nutzungsdaten von etwa 2.600 Händlern aus allen Vertriebsbereichen – vom stationären Handel über Online-Shops bis hin zu Download- und Streaming-Plattformen.

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