Schon zu Beginn ging es mit „Is There Something I Should Know?“ und „Wild Boys“ ordentlich zur Sache. Auch „A View to a Kill“, der Titelsong zum gleichnamigen James-Bond-Film, stand auf dem Programm.
Knapp zwei Stunden lang konnten die Fans mitsingen, tanzen und sich daran erinnern, warum Duran Duran in den 80ern zu den ganz großen Popbands gehörten.
Auch für ruhigere Momente war Platz
Bei aller Feierlaune hatte der Abend durchaus seine nachdenklichen Seiten. Besonders deutlich wurde das bei „Ordinary World“. Simon Le Bon nutzte den Song, um an Menschen zu erinnern, die täglich um ihre Existenz kämpfen und sich ein friedlicheres Leben wünschen.
Musikalisch blieb es allerdings nicht bei den bekannten Klassikern. Duran Duran spielten auch Titel wie „Invisible“ und ihre neue Single „Free To Love“, an der Nile Rodgers mitgewirkt hat.
Für die passende Optik sorgten große LED-Leinwände. Dort wechselten sich bunte Animationen, Comicmotive und KI-generierte Bilder ab. Ob die teilweise ungewöhnlichen Einspielungen wirklich zu jedem Song passten, darüber lässt sich streiten. Für Gesprächsstoff dürften sie jedenfalls gesorgt haben.
Zwischendurch bewies die Band außerdem, dass sie auch mit der Musik anderer Künstler etwas anfangen kann. So fanden unter anderem Songs von Electric Light Orchestra und den Talking Heads ihren Weg ins Programm.
Duran Duran verabschieden sich mit „Rio“
Auch abseits des Auftritts der britischen Popstars gab es Musik: MICAR brachte als Vor-Act die Crowd auf Touren. Damit war bereits vor dem eigentlichen Konzert für Unterhaltung gesorgt. Die Fans feierten es. Der DJ unterstützte die Band auch schon in anderen Städten. Hier scheinen sich also zwei gefunden zu haben.
Als Duran Duran selbst schließlich auf die Zielgerade einbogen, warteten noch zwei echte Publikumslieblinge. Mit „Save a Prayer“ und „Rio“ ging der Abend zu Ende.
Fest steht: Duran Duran haben in Köln nicht einfach nur alte Hits abgespult. Sie haben einen Abend gestaltet, an dem Erinnerungen an die 80er ebenso ihren Platz hatten wie neue Musik und ernstere Botschaften. Eigentlich so, wie es sein soll, oder? Wild Boys müssen eben nicht immer nur “wild” sein.











