Farin Urlaub lächelt – und zwar ganz oben

von Redaktion Niveau-Klatsch | Sep. 12, 2026 | Musikszene

FarinUrlaub/ Foto:_Dennis-Dirksen

Da ist das Ding schon wieder ganz oben: Farin Urlaub hat offenbar noch lange nicht genug vom Spitzenplatz. Mit Die Ärzte stand er bereits elfmal an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, mit dem Farin Urlaub Racing Team kamen zwei weitere Nummer-eins-Platzierungen hinzu.

Jetzt darf er sich erneut „Ein Lächeln im Gesicht“ gönnen: Nach „Am Ende der Sonne“ aus dem Jahr 2005 landet der Musiker auch solo wieder auf der Eins.

Ganz so weit nach oben schaffen es die Herren von Airbourne und Accept diesmal nicht. Gitarren gibt es trotzdem satt: Airbourne holen mit ihrem selbstbetitelten Album Rang zwei, Accept müssen sich mit Platz drei für „Teutonic Titans 1976 – 2026“ begnügen. Auch nicht schlecht – schließlich trägt man als Titan die Medaille bekanntlich mit Würde.

Für eine Überraschung sorgt Chapter 7. Das erst 2026 gegründete Pop-Rock-Projekt katapultiert sich mit „Tränenmeer“ direkt auf Platz vier. Offenbar braucht es manchmal eben keine lange Bandgeschichte, um in den Charts für ordentlich Wirbel zu sorgen.

Paul von 01099 setzt derweil auf „Panzerglas Pop“ und landet damit auf Rang fünf. Die slowakische Sängerin Adéla findet Platz sechs „Prima“ – und dürfte damit ebenfalls ziemlich zufrieden sein. Deutlich weniger Grund zur Freude hat dagegen Alex Warren: Der Vorwochensieger mit „Wildchild“ rauscht von der Spitze bis auf Platz 50. Autsch. Helene Fischer scheitert an Shakira und Burna Boy

Auch bei den Singles wird nicht einfach die rote Teppichrolle für Helene Fischer ausgerollt. Mit „An meiner Seite“ schafft es der Schlagerstar zwar souverän auf Platz zwei, an Shakira und Burna Boy kommt sie allerdings nicht vorbei.

Denn „Dai Dai“ bleibt das Maß aller Dinge und steht bereits zum elften Mal ganz oben. Der offizielle Sommerhit denkt offenbar gar nicht daran, seinen Liegestuhl zu räumen. Hugel, Imael Angel & Ultra Naté komplettieren mit „Movin‘ To The Sun“ auf Platz drei das Podium.

Einen kleinen persönlichen Triumph feiern derweil Wir sind Helden: „Von hier an blind“ verbessert die bisherige Höchstplatzierung noch einmal und klettert von sechs auf vier. Und auch Hardwick sorgt für Bewegung im Ranking: Die Hardtekk-Nummer „7 Mann“ legt einen Direkteinstieg auf Platz acht hin.

Wer zählt eigentlich?

Hinter dem ganzen Chart-Glamour steckt allerdings ziemlich viel Statistik. Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie bilden rund 90 Prozent der Musikverkäufe ab und gelten damit als das zentrale Erfolgsbarometer für Musikindustrie, Medien und Fans.

Ausgewertet werden Verkaufs- und Nutzungsdaten von rund 2.600 Händlern und Filialen aus sämtlichen Vertriebswegen – vom klassischen Plattenladen über den Onlinehandel und Download-Portale bis hin zu den Streaming-Plattformen.

Kurz gesagt: Wer hier ganz oben steht, darf sich tatsächlich ein Lächeln im Gesicht erlauben.


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