Es blieb bis zum Schluss spannend, doch am Ende hatte Marteria die Nase vorn: Der Rapper setzt sich knapp gegen Bosse durch und sichert sich mit „Zum Glück in die Zukunft III“ sein drittes Nummer-eins-Album in den Offiziellen Deutschen Charts, die von GfK Entertainment ermittelt werden. Damit reiht sich das Werk in die Erfolgsgeschichte seiner Vorgänger „Zum Glück in die Zukunft II“ (2014) sowie der gemeinsamen Platte „1982“ mit Casper (2018) ein. Bosse landet mit „Stabile Poesie“, seinem zehnten Studioalbum, auf Platz zwei.
Auch Das Lumpenpack mischt wieder vorne mit: Die Band steigt mit ihrer gewohnt bissigen Art auf Rang vier ein und verbucht damit ihr drittes Top-10-Album. Weiterhin stark unterwegs sind die Comeback-Alben von BTS („Arirang“, Platz drei) und Unheilig („Liebe Glaube Monster“, Platz sechs). Zayn, ehemals Mitglied von One Direction, steigt mit „Konnakol“ auf Rang fünf ein, während Jazeek mit „4LAP“ von der Spitze auf Platz acht fällt.
In den Single-Charts sorgt Justin Bieber nach seinem vielbeachteten Auftritt beim Coachella Festival für Aufsehen: „Beauty And A Beat“ (feat. Nicki Minaj) klettert von Platz 13 auf eins und wird sein dritter Nummer-eins-Hit nach „Stay“ (mit The Kid Laroi) und „Let Me Love You“ (mit DJ Snake). Zusätzlich platziert er acht weitere Songs in den Charts, darunter „Baby“ (25, mit Ludacris) und „Daisies“ (28).
Auf Platz zwei landen AK Ausserkontrolle und Shirin David mit „LDNB“. Dahinter folgen Tame Impala („Dracula“, drei), Newcomerin Olivia Rodrigo („Drop Dead“, vier) sowie Zara Larsson („Lush Life“, fünf).
Die Offiziellen Deutschen Charts werden im Auftrag des Bundesverband Musikindustrie von GfK Entertainment erhoben. Sie erfassen rund 90 Prozent des Musikmarktes und gelten als maßgeblicher Indikator für den Erfolg in der Branche. Grundlage sind Verkaufs- und Nutzungsdaten von etwa 2.600 Anbietern – vom stationären Handel über Online-Shops bis hin zu Download- und Streaming-Plattformen.


