Johannes Oerding in Oberhausen – Top Performance mit Schock-Moment

Johannes Oerding in Oberhausen – Top Performance mit Schock-Moment
Johannes Oerding in Oberhausen – Top Performance mit Schock-Moment/ Foto_Niveau-Klatsch

Letzte Woche verschlug es Johannes Oerding mit seinem Lagerfeuer und jeder Menge guter Musik im Gepäck nach Oberhausen. Hier wird nicht nach dem Strandkorb-Prinzip, sondern für Menschen in Sitzreihen gespielt.

Einmal die drei G’s erfüllen und los geht es!

Johannes Oerding mit Revelle Support

Johannes hatte nicht nur die Musiker seiner Band, sondern auch einen Support Act im Schlepptau. Revelle heizte den Zuschauer:innen schon ab dem ersten Ton ein und hatte sichtlich Freude daran, auf der Bühne zu stehen.

Dass ihre Songs mittlerweile millionenmal gestreamt werden, erscheint ihr immer noch unwirklich. Aber: isso! Und wer ihr zugehört hat, weiß auch warum. Von dieser Frau könnte man noch einiges hören. Wir bleiben dran.

Schreckmoment bei Johannes Oerding Konzert

Mitten im Song wird es im Zuschauerbereich auf einmal hektisch. Sanitäter werden gerufen. Auch Oerding weiß nicht wirklich, was er tun soll und checkt kurz: „Leute, ich habe gesehen, dass es da unten ein wenig wuselig ist und Sanis da sind. Kann ich mal nen Daumen hoch haben? Ist alles okay?“. Der Daumen ging aber runter. Und so entschloss sich Oerding kurz zu unterbrechen.

Am Ende wurden Stühle beiseite geschoben, um den Rettungswagen durchzulassen. Der Mann auf der Trage reckte jedoch die Faust nach oben und war (wieder?) bei Bewusstsein.

Das Konzert geht weiter

Im Anschluss an diesen Schock setzte Johannes Oerding sein Konzert fort, erklärte jedoch auch, wie ernüchternd es manchmal sei, dass von jetzt auf gleich alles anders sein könne.

Auf nachdenkliche Minuten folgten auch wieder fröhlichere Lieder. Das Publikum war sehr textsicher und grölte – teilweise in Lagerfeuerromantik – dem immer dunkler werdenden Himmel entgegen.

Eines der letzten Lieder, „Ich will noch nicht nach Hause“, dürfte eine besonders große Portion Ehrlichkeit beinhaltet haben. Oder, um es mit den Worten von Oerding zu sagen: „Lasst uns diesen Moment in unsere Hosentasche packen. Und immer dann, wenn es uns schlecht geht, holen wir ihn heraus.“

Niemand hat die Pandemie vergessen, aber zumindest wurde sie an diesem Abend ein Stück weit beiseitegeschoben. Eben so, wie es „An guten Tagen“ eben manchmal sein sollte.

Liebst,

Conny

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