Oliver Pocher: Der Liebeskasper in Bochum

Oliver Pocher: Der Liebeskasper in Bochum
Oliver Pocher: Der Liebeskasper in Bochum/ Foto: niveau-klatsch

Hallo, ihr Lieben!

Ist es so politisch-nicht-korrekt, weil Oli Oli ist oder weil man heute vieles „nicht mehr so sagt“? Genau das habe ich mich gestern beim „Liebeskasper“ von Oliver Pocher in Bochum öfter gefragt. Ich habe Tränen gelacht.

Und es war schön, einfach mal abzuschalten. Dieser Meinung waren circa 3.000 Menschen im Ruhr Congress Zentrum in Bochum auch.

Die Liebeskasper: Oliver Pocher verarbeitet seine Beziehung

… zur Freude vieler Anwesender unter anderem auch mit einem Contemporay zu „Bad Romance“ von Lady Gaga. Wie erwartet geht es um Amira, Biyron und irgendwie auch darum, wieder nach vorn zu blicken. Dazwischen wird es hin und wieder so derbe, dass man sich wirklich kurz fragt, ob er GENAU DAS gerade wirklich gesagt hat. Hat er.

Auch mit dabei: Mola Adebisi als „Sidekick“. („Ich hab den schwarz eingestellt. – War das jetzt rassistisch?“ – Mola: „Ja, ich glaube schon.“ Oli (als The Real DalaiKarma): „Ich bin ja selbst Inder.“)

Wir möchten nichts vorwegnehmen und niemanden, der die Tour noch besuchen wird, spoilern, aber (und das ist nichts Neues): Der Pocher ist nichts für schwache Nerven. Aber genau das wissen seine Fans auch zu schätzen.

Zweieinhalb Stunden ohne Pause – dafür auch mit emotionalen Momenten

Pocher bezeichnet seinen Auftritt auch ein Stückweit als Therapie. Und es hat tatsächlich den Anschein, als ob es ihm irgendwie guttut, wenn er sagt: „Leute. Ja, Sie haben gef***t, gef***t, gef***t. Glaubt es mir einfach.“ Und danach der Hinweis darauf, dass es okay, wäre, sich zu trennen. „Aber bitte tut mir einen Gefallen. Seid ehrlich.“.

Am Ende scheint es kurz so, als wäre ein Schalter umgelegt worden. Aus dem polternden Oli wird plötzlich ein nachdenklicher Oli. Er mache das alles für seine Kinder. Die seien das Wichtigste und generell sollte der Nachwuchs nie unter einer Trennung leiden.

Standing Ovations… und noch eine Zugabe mit Oli als Britney Spears und eine Performance zu „I want it that way“, denn: „Das verbindet uns alle.“.

Danke Oli für einen tollen Abend und dafür, dass uns durchaus das ein oder andere Lachen im Hals steckengeblieben ist.

Liebst,

Conny

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